Wohnformen
Seit Juni 1999 besteht das Wohnheim, es bietet zwischenzeitlich 38 Menschen mit geistiger Behinderung einen Wohn- und Lebensraum (davon 1 Kurzzeitplatz).
In drei Außenwohngruppen stehen zusätzlich insgesamt 12 Plätze zur Verfügung; daneben 10 weitere Plätze in ambulanten Wohnformen.
Wohnen und Zuhause Sein
"Wohnen heißt zu Hause sein"
Wir wollen unseren Bewohnern ein zu Hause bieten und ihnen die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ermöglichen. Um das zu erreichen, orientieren wir uns an folgenden konzeptionellen Leitlinien:
- Selbstbestimmung: Hierzu gehören Wunsch- und Wahlrecht, Entscheidungskompetenz, Ausrichtung an den Bedürfnissen, weitgehende Autonomie in der Alltagsgestaltung.
- Individualität und Privatheit: Jeder Mensch ist einzigartig und soll sich als Persönlichkeit entfalten können. Jeder Mensch hat Anspruch auf einen eigenen Lebensstil.
- Eigenkompetenz: Ziel aller Hilfen muss sein, die weitestgehende Unabhängigkeit von institutioneller Hilfe bei der individuellen Lebensgestaltung zu erreichen.
- Integration: Dies bedeutet Teilhabe am Leben in der Gesellschaft, gemeinsame Lebenserfahrung von Menschen mit und ohne Behinderung, Verhinderung von Ausgrenzung und Sonderbetreuung.
- Normalisierung: Leben und Hilfen so "normal" wie möglich, Zugang zu normalen Lebensbedingungen, altersentsprechende Lebensformen.
- Soziale Begleitung: Der Prozess der Begleitung ist immer zugleich eine persönliche Begegnung und Beziehung, bei der die Haltung von Partnerschaftlichkeit und Respekt vor der Persönlichkeit geprägt werden muss.
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